Dartswissen – Flightsysteme

Die Vorteile moderner Flightsysteme

Bei einem integrierten Flightsystem sitzen Flight und Shaft dauerhaft in der richtigen Position zueinander. Der Flight fällt nicht mehr aus dem Shaft, die Flügel müssen nicht ständig neu ausgerichtet werden und das komplette Setup lässt sich mit wenigen Handgriffen wechseln. Viele Systeme sind zudem aus flexiblen, robusten Kunststoffen gefertigt und auf eine lange Nutzungsdauer ausgelegt. Besonders praktisch ist die gleichbleibende Geometrie: Wenn du dasselbe System in derselben Länge und Flightform verwendest, bleibt dein Setup reproduzierbar.

Der Nachteil: Im Vergleich zu klassischen Flights und Shafts bist du weniger frei beim Kombinieren einzelner Komponenten. Wird ein Teil beschädigt, wird in der Regel das komplette System ersetzt. Außerdem unterscheiden sich Gewicht und Flexibilität je nach Hersteller – ein Wechsel kann sich deshalb spürbar auf den Wurf auswirken.

So funktionieren All-in-One-Flightsysteme

Bei All-in-One-Flightsystemen bilden Shaft und Flight eine feste Einheit. Das System wird meist über das übliche 2BA-Gewinde direkt in das Barrel geschraubt. Die Flightflügel stehen konstruktionsbedingt in einem festen Winkel zueinander und müssen nicht wie bei einem klassischen Faltflight geöffnet und nachjustiert werden.

Für das Flugverhalten bleiben vor allem zwei Punkte wichtig: Shaftlänge und Flightform. Ein längeres oder kürzeres System verändert die Gesamtlänge und Balance des Darts. Auch die Form und Fläche des Flights beeinflusst Luftwiderstand und Stabilisierung. Deshalb gibt es nicht das eine beste Flightsystem – entscheidend ist, welche Kombination zu deinem Wurf und deinem Barrel passt.

Klassische Flights oder All-in-One-System – was passt zu dir?

Klassische Flights mit separatem Shaft sind ideal, wenn du möglichst viele Flightformen, Materialien und Shaftvarianten frei kombinieren möchtest. Einzelteile sind schnell ausgetauscht und du kannst dein Setup sehr fein abstimmen.

All-in-One-Flightsysteme spielen ihre Stärke aus, wenn du ein unkompliziertes und reproduzierbares Setup möchtest. Flight und Shaft bleiben fest verbunden, die Flightform bleibt definiert und du hast weniger Einzelteile, um die du dich kümmern musst.

Für viele Spieler lohnt es sich, beide Varianten auszuprobieren. Schon unterschiedliche Längen oder die Wahl zwischen No.2 und No.6 können das Gefühl des Darts deutlich verändern.

Flightsysteme bei DinoDarts

Target K-Flex

Target K-Flex ist ein integriertes Flight- und Shaft-System, bei dem beide Komponenten als Einheit gefertigt werden. Die Flightflügel stehen dauerhaft im 90-Grad-Winkel. Zusätzlich nutzt K-Flex einen flexiblen Bereich im Shaft, der bei Kontakt mit einem nachfolgenden Dart nachgeben kann.

Das System ist unter anderem in den Flightformen No.2 und No.6 sowie in verschiedenen Shaftlängen erhältlich. Damit eignet sich K-Flex besonders für Spieler, die ein konstantes, wartungsarmes Setup suchen und trotzdem zwischen unterschiedlichen Längen und Formen wählen möchten.

K-FLEX ENTDECKEN

Bull’s Union Flight System

Auch beim Bull’s Union Flight System sind Flight und Shaft zu einem gemeinsamen Bauteil verbunden. Das System wird über ein gängiges 2BA-Gewinde am Barrel befestigt und ist auf ein stabiles, unkompliziertes Setup ausgelegt.

Bei DinoDarts ist das Union Flight System aktuell als No.2 in mehreren Farben verfügbar. Eine gute Option für Spieler, die von klassischen Flight-Shaft-Kombinationen auf ein integriertes System wechseln und dabei möglichst wenig am Dart montieren möchten.

BULL’S UNION ENTDECKEN

Welche weiteren Flightsysteme gibt es?

Neben K-Flex und Bull’s Union gibt es weitere etablierte All-in-One-Lösungen am Markt. Dazu zählen beispielsweise Winmau Fusion mit festem 90-Grad-Flügeldesign und Condor AXE mit einem flexiblen, integrierten Aufbau. Die Grundidee ist ähnlich, das Spielgefühl aber nicht identisch: Materialhärte, Gewicht, Shaftlänge und Flightform unterscheiden sich von System zu System.

Wenn du ein neues System testest, ändere am besten zunächst nur eine Variable. So merkst du deutlich schneller, ob dir beispielsweise eine andere Länge, Flightform oder Flexibilität tatsächlich besser liegt.